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Wie Reporter ohne Grenzen kürzlich erfuhr, ist das Auto des in Argentinien bekannten TV-Journalisten Gustavo Sylvestre (Moderator der Sendung „Minuto Uno" beim privaten Nachrichtensender „C5N" von unbekannten Tätern durch einen Brandanschlag bereits am 11. September zerstört worden.

Aus Filmmaterial einer Sicherheitskamera geht hervor, dass ein unmaskierter Täter vor dem Haus des Journalisten in Buenos Aires einige Minuten in dessen Auto verbrachte, ausstieg und der Wagen kurze Zeit später in Brand geriet. Sylvestre steht seit dem Vorfall unter Polizeischutz.

„Wir fordern die Polizei auf, diese Tat restlos aufzuklären" so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Der Vorfall gehört zu den typischen Einschüchterungsversuchen, um kritische Journalisten zum Schweigen zu bringen", so Möhring weiter.


18.09.14 11:17 | | Weiter lesen >>

Das neue Fotobuch von Reporter ohne Grenzen enthält 100 Bilder des deutschen Modefotografen Peter Lindbergh. Zu Sehen gibt es ein Motiv in verschiedensten Ausführungen - Frauen. Models wie Kate Moss, oder Schauspielerinnen wie Nicole Kidman, Natassja Kinski und Tilda Swinton sind das Spezialgebiet von Lindbergh, der seit über 40 Jahren die Fashion-Welt ablichtet.

Preis: EUR 9,90

zu bestellen per mail bei info@rog.at


17.09.14 12:34 | Fotobücher

Die religiösen Führer von sieben islamischen Organisationen haben einen Aufruf von Reporter ohne Grenzen unterschrieben, in dem die Gewaltverbrechen der bewaffneten Extremistengruppe „Islamischer Staat" (IS) gegen Journalisten verurteilt werden.

Muslimische Führungspersonen aus Katar, Indonesien, Frankreich, Großbritannien, den USA und Kanada verurteilen die brutale Hinrichtung der US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff durch den IS, deren filmische Dokumentation am 19. August bzw am 2.September weltweit verbreitet wurde. Darüber hinaus distanzieren sich die unterschreibenden Personen von Zivilisten wie Journalisten, die in Syrien und im Irak aus angeblich religiösen Motiven geschehen. Der Islam dürfe nicht als Motiv für politische Zwecke benutzt werden, sind sich die Organisationen einig. Sie fordern, alle Journalisten und Zivilisten, die sich in Gefangenschaft befinden, zu entlassen.


11.09.14 11:13 | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen Österreich (ROG) protestiert entschieden gegen die Verweigerung eines Einreisevisums nach Aserbaidschan für die "Presse"-Berichterstatterin Jutta Sommerbauer. „Das ist nicht nur ein inakzeptabler Affront gegen die Pressefreiheit, sondern auch gegen Österreich", erklärt die Präsidentin von ROG Österreich, Rubina Möhring. „Außenminister Kurz ist deshalb aufgefordert, vor seinem Besuch in Aserbaidschan auf der Visa-Erteilung für die Journalistin zu bestehen". 

Die Journalistin begleitet die am Sonntag angetretene Reise von Außenminister Sebastian Kurz nach Armenien, Georgien und Aserbaidschan. In Aserbaidschans Hauptstadt Baku wird Kurz erst am Donnerstag seine politischen Gesprächspartner treffen. Reporter ohne Grenzen Österreich erwartet zudem eine Stellungnahme seitens des österreichischen Außenministers zu der Verhaftungswelle von führenden NGO-Repräsentanten Ende Juli/Anfang August diesen Jahres in Aserbaidschan. Menschenrechte, das Recht auf Medien- und Meinungsfreiheit sind nicht weniger wichtig als wirtschaftliche Interessen.



8.09.14 9:37 | | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring

ien - Eine Mutter bittet um die Freilassung ihres Sohnes. In einer Videobotschaft wendet sie sich direkt an dessen IS-Entführer in der Hoffnung, dieser werde muslimischer Tradition folgend Milde walten lassen. Die Antwort kommt postwendend ebenfalls per Video: Bilder der Enthauptung des 31-jährigen Steven Sotloff. Knapp zwei Wochen zuvor war sein 40-jähriger Kollege James Foley genauso menschenunwürdig ermordet worden. Beide waren Journalisten, beide US-Staatsbürger, beide in Syrien in die Gewalt der Extremmiliz "Islamischer Staat" (IS) geraten. Deren Ziel ist klar: durch Terror ein Informationsvakuum zu schaffen und nebstbei mit Lösegeld für weitere in Geiselhaft genommene westliche Berichterstatter zu spekulieren. Geld oder Leben.

Wo kein Kläger, da kein Richter

Genaue Angaben über in Syrien vermisste Journalisten gibt es nicht. Kriegs- und Krisenreporterin Petra Ramsauer nannte kürzlich in einem STANDARD-Interview an die 20 entführte Kollegen als Dunkelziffer. Tatsache ist jedenfalls, dass immer weniger Journalisten es wagen, vor Ort aus Syrien zu berichten. Auch das ist Teil der IS-Strategie. Wo kein Kläger, da kein Richter, heißt es im Juristenjargon. Übertragen auf die Berichterstattung bedeutet das, wo kein unbeteiligter Augenzeuge, da keine glaubwürdige Information. Zum Schluss blieben dann nur noch digital verbreitete Propaganda-Sequenzen. Nicht nur aus Syrien, sondern aus allen von der IS beherrschten Regionen. Ende der Durchsage.

Die besondere Perfidie der IS-Führung liegt in der Brutalität der Bilder, mit denen sie die ganze Welt an der Enthauptung der beiden Journalisten teilnehmen ließ. Zunächst als Druckmittel gegenüber der amerikanischen Regierung eingesetzt, im nächsten Schritt möglicherweise auch gegenüber anderen westlichen Staaten. "Kauft eure Bürger frei, oder wir hetzen mit weiteren solchen Videos die Bevölkerung eurer Staaten gegen euch auf" - auch das ist eine Message der IS. Fortsetzung folgt.





Im Rahmen der Ausstellung "World Press Photo 14" vom 05. September bis 12. Oktober 2014 im Fotomuseum WestLicht ist Reporter ohne Grenzen Österreich mit Vorstandsmitglied Julia Herrnböck (Journalistin bei der Tageszeitung "Der Standard") als Moderatorin bei folgender Diskussionsveranstaltung vertreten:


Alles Wahrheit! Alles Lüge!
Inszenierung in der Pressefotografie
Bilder transportieren Emotionen - und werden genau deshalb in Konflikten für Propagandazwecke eingesetzt. Doch wo beginnt Inszenierung: bei der Nachstellung eines Ereignisses für die Kamera? Bei der digitalen Nachbearbeitung? Oder schon bei der Auswahl des Motivs? Und wie können in Zeiten der Amateurfotografie inszenierte Bilder von echten Dokumenten aus unzugänglichen Krisenregionen überhaupt noch unterschieden werden? 

Es diskutieren: 

Jürgen Grimm
, Professor für Kommunikationswissenschaft, Universität Wien
Michael Leckel
, Fotograf, ehemaliger Leiter Bild-Redaktion von Reuters Deutschland
Petra Ramsauer
, Krisenreporterin (NZZ, Zeit, News, Haaretz)
Robert Treichler
, Leiter Auslandsressort, Profil
Moderation: Julia Herrnböck, 
DER STANDARD
Termin: Mittwoch, 10. September 2014, 19 Uhr
Wo: WestLicht. Schauplatz für Fotografie, Westbahnstraße 40, 1070 Wien


Eintritt zur Veranstaltung frei mit gültigem Ausstellungsticket. 
Das WestLicht spendet einen Teil des Erlöses an Reporter ohne Grenzen.


4.09.14 10:50

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über die mutmaßliche Ermordung des US-Journalisten Steven Sotloff durch Extremisten der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS).

„Der zur Schau gestellte Mord an Steven Sotloff ist ein abscheuliches Kriegsverbrechen und muss vor einem internationalen Gericht bestraft werden", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Diese Tat erinnert auf schockierende Weise daran, welchen Gefahren auch ausländische, aber vor allem einheimische Journalisten in Syrien und im Irak durch ihre Arbeit tagtäglich ausgesetzt sind. Die Morde an James Foley und Steven Sotloff sollten ein Weckruf an die Staatengemeinschaft sein, endlich mehr zum Schutz von Journalisten in Kriegsgebieten zu tun. Zugleich müssen die Kriegsparteien endlich alle entführten oder wegen ihrer Arbeit inhaftierten Journalisten freilassen."



4.09.14 10:25 | | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen ist bestürzt über den Tod des russischen Fotografen Andrei Stenin in der Ukraine. Der Mitarbeiter der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti war im Osten der Ukraine tot aufgefunden worden.

"Wir sind erschüttert, dass ein weiterer Journalist in der Ukraine ums Leben gekommen ist", sagt ROG-Präsidentin Rubina Möhring. "Wir verlangen jetzt eine unabhängige Untersuchung zu den Umständen des Todes. Journalisten brauchen die Möglichkeit, unabhängig recherchieren und berichten zu können und wir fordern deshalb von allen Seiten, ihre Sicherheit zu garantieren. Nach UN-Resolution 1738 sind Journalisten als Zivilisten zu betrachten und als solche müssen sie von Konfliktparteien auch geschützt werden."


4.09.14 10:21 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) ist erschüttert über die brutale Ermordung der beiden Journalisten Irshad Mastoi und Abdul Rasool sowie des Buchhaltungschefs Muhammad Junas am vergangenen Sonntag in den Redaktionsräumen der „Online-Nachrichtenagentur" in der pakistanischen Stadt Quetta (Provinz Belutschistan).

Bereits 2012 hatte der ermordete Chefredakteur Irshad Mastoi als Generalsekretär der Journalistenvereinigung Belutschistan gegenüber Reporter ohne Grenzen erklärt, seine Nachrichtenagentur sei in einer gefährlichen Position zwischen den Forderungen der sogenannten Rebellen in Belutschistan, die ihre Forderungen nach Unabhängigkeit medial verbreitet sehen wollten, und dem pakistanischen Geheimdienst, der ebendies mit allen Mitteln zu verhindern versuche.

Für Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, ist das Attentat auf die Journalisten in jenem hochbewachten und gesicherten Bezirk in Quetta ein Zeichen dafür, wie ungehindert und ungestraft sich Mörder in der Region bewegen. Es regiere ein Klima der Straflosigkeit, so Möhring. „Wir fordern die pakistanischen Behörden auf, vor allem die Nachrichtenagenturen noch besser zu bewachen und zu verhindern, dass Journalisten in ihrer Berichterstattung von mehreren Seiten bedroht werden", so Möhring weiter.



2.09.14 11:47 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen kritisiert, dass in Birma erneut fünf Journalisten vor Gericht gestellt werden. Ein Gericht in Yangon hat am Montag eine Klage gegen Reporter, Redakteure und Herausgeber der Wochenzeitung Bi Mon Te Nay zugelassen. Die Behörden leiteten vergangenen Monat eine Untersuchung gegen die Zeitung ein, nachdem sie einen Artikel veröffentlicht hatte, demnach die Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi eine Übergangsregierung leiten sollte.

„Nach einer Phase der Entspannung geht die Regierung in Birma wieder mit Härte gegen kritische Journalisten vor", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Von freien Medien in Birma kann leider immer noch nicht die Rede sein. Die Regierung hat in den vergangenen Monaten fast zehn Journalisten mit teils mehrjährigen Strafen hinter Gitter gebracht. Das Klima für Journalisten wird wieder gefährlich."

Der Bi Mon Te Nay-Reporter Kyaw Zaw Hein, die Redakteure Win Tin und Thura Aung sowie die beiden Herausgeber Yin Min Htun und Kyaw Min Khaing wurden am Montag mit Verweis auf Artikel 505 (b) des Strafgesetzbuches angeklagt. Die Verordnung legt den Betroffenen Äußerungen zur Last, „die die Öffentlichkeit in Aufregung versetzen" und „die Sicherheit des Staates bedrohen". Das Gesetz wurde auch während der jahrzehntelang währenden Militärdiktatur wegen seiner schwammigen Formulierungen zur Verurteilung von Dissidenten herangezogen.



5.08.14 12:15 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) ist erschüttert über die mutmaßliche Ermordung des russischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Timur Kuaschew, der am vergangenen Freitag in einem Vorort der Stadt Naltschik in der autonomen nordrussischen Republik Kabardino-Balkarien tot aufgefunden wurde.

Kuaschew war als Korrespondent für die unabhängige Zeitschrift „Dosh" tätig, die vor allem über die Kaukasus-Region berichtet und 2009 den Press Freedom Prize von Reporter ohne Grenzen gewonnen hat.

„Der Tod von Timur Kuaschew zeigt einmal mehr, welchen Gefahren unabhängige Journalisten in Russland, vor allem in der Region des russischen Kaukasus ausgesetzt sind, so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. Die gesellschaftliche Atmosphäre in der Region ist extrem polarisiert und gezeichnet von Dauerkonflikten mit benachbarten Republiken. Unabhängiger Journalismus wird hier meist mit der Unterstützung bewaffneter islamistischer Gruppierungen gleichgesetzt. Kuaschew jedoch schrieb „Artikel zu allen aktuellen Themen in der Politik wie auch über den Missbrauch von polizeilicher Gewalt, auf eine sehr ehrliche und couragierte Art", so „Dosh"-Verleger Abdulla Duduyev.



4.08.14 12:39 | | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring

Zum Tod der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer

Am frühen Nachmittag des 2. August ist Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gestorben. Kaum 24 Stunden ist das her. Begreifbar ist es noch immer nicht. Nach wie vor lebendig ist sie als unermüdliche Kämpferin für Menschenrechte, damit auch für die Wahrung der Presse- und Meinungsfreiheit. Unvergessen bleiben all die Gespräche, die wir zu diesem Thema führten, unvergessen ihre selbstlose Unterstützung der Anliegen von Reporter ohne Grenzen, sei es durch die Verleihungen des "Press Freedom Award - A Signal for Europe" im Parlament, sei es durch Schirmherrschaften, sei es durch Artikel, die sie zum Thema Medienfreiheit schrieb. Deshalb an dieser Stelle kein üblicher Blog. Stattdessen ein Auszug aus ihrem Geleitwort für die erste Ausgabe der Zeitschrift press.freedom.now, das sie im Frühjahr 2012 für uns schrieb. Titel: "Wider den freiwilligen Verzicht".



Die große Stärke Barbara Prammers war ihre Liebe zu Menschen und ihr steter Einsatz für Menschenrechte  - als Politikerin und als private Person. 

Unvergessen bleibt auch ihr Einsatz für Medien- und Meinungsfreiheit und ihre so selbstverständliche, freundschaftliche  Bereitschaft, die Anliegen von Reporter ohne Grenzen zu teilen und zu unterstützen. 


Barbara Prammer zählt zu den ganz großen politischen Persönlichkeiten unseres Landes. Sie bleibt eine Symbolfigur für eine menschennahe Politik, für persönliche Integrität, für Glaubwürdigkeit und für persönliche Wärme. Unendlich groß ist die Trauer, von ihr Abschied nehmen zu müssen. Einziger Trost ist, dass sie nun nicht mehr an den Folgen ihrer Krankheit leiden muss.


Dr. Rubina Möhring

Präsidentin Reporter ohne Grenzen Österreich

Im Namen des Vorstandes 



3.08.14 8:41

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist enttäuscht von der Bilanz der einjährigen Amtszeit des iranischen Präsidenten Hassan Rohani. Entgegen anderslautender Wahlkampfankündigungen ist die Situation der Medien und der Journalisten seit Rohanis Amtsantritt am 3. August 2013 gleichbleibend schlecht geblieben.

„Die Bilanz der Regierung Rohani ist niederschmetternd", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Seit einem Jahr gibt es nichts als Lippenbekenntnisse. Wir fordern die Regierung in Teheran auf, ihre repressive Haltung gegenüber kritischen Journalisten aufzugeben und Maßnahmen für ihren Schutz zu ergreifen. Es ist unerträglich, dass das Justizsystem dem Staat als Instrument bei der Unterdrückung der Medien dient."



31.07.14 12:01 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert das für den 1. August angekündigte Inkrafttreten eines verschärften Internetgesetzes in Russland. Behörden können dann Blogs und Nutzer sozialer Netzwerke dazu auffordern, sich bei der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor registrieren zu lassen. Auch für sie gilt dann das Verbot, andere Personen oder Gruppen „in Misskredit zu bringen".

„Die unabhängigen Medien in Russland sind seit Monaten unter massivem Druck des Staates. Die russische Regierung will jetzt noch die letzten Freiräume für kritische Äußerungen kappen", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring.



31.07.14 9:29 | | Weiter lesen >>

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Der Korrespondent der US-amerikanischen Zeitung „Washington Post" in Teheran, Jason, Rezaian, und dessen Frau, die iranische Journalistin Jeganeh Salehi, sind nach Angaben der „Washington Post" mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am vergangenen Donnerstag inhaftiert worden. Rezaian, der die doppelte Staatsbürgerschaft (Iran und USA) besitzt, berichtet seit 2012 aus Teheran. Salehi arbeitet für die Zeitung „The National" , die ihr Hauptquartier in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat.

Ebenfalls inhaftiert wurde eine iranisch-amerikanische Fotojournalistin, deren Identität laut ihrer Familie nicht bekanntgegeben werden soll. Sie arbeitet für verschiedene Nachrichtenorganisationen und auch für die „Washington Post". Auch ihr Ehemann, der kein Journalist ist, wurde inhaftiert.

Nach Informationen von Reporter ohne Grenzen (ROG) wurden alle vier Personen von Polizisten in Zivilkleidung in ihrem Haus verhaftet. Es wurden keine weiteren Details über die Verhaftung bekannt - weder, vom wem die Anordnung stammt, noch der Grund der Verhaftung. Auch der momentane Aufenthaltsort der vier Personen ist nicht bekannt.



28.07.14 11:33 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert das jüngste Durchpeitschen einer neuen Gesetzgebung, die sowohl die Existenz vieler russischer Fernsehsender gefährdet als auch das Internet in stärkerem Ausmaß als bisher kontrolliert.

Am 8. Juli unterzeichnete Präsident Putin eine Reihe neuer Gesetze, nachdem diese im Schnelldurchgang von der Duma durchgewunken worden waren.

„Diese Gesetze wurden ohne Diskussion und unter Missachtung der offiziellen Prozeduren und der Verantwortung, welche ein Parlament für die Gesetzgebung haben sollte, von der Duma durchgewunken", kritisiert Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Die neuen Gesetze sind ein grober Angriff auf den Medienpluralismus, die Freiheit im Internet und das Recht auf Meinungsfreiheit - ein Trend, der sich in den letzten zwei Jahren bereits abgezeichnet hat und als Kampf um die Kontrolle über die Berichterstattung im gegenwärtigen Konflikt mit der Ukraine eine zentrale Rolle spielt", so Möhring weiter.



23.07.14 9:00 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist äußerst besorgt über die anhaltende Gewalt gegenüber Journalisten in der Ostukraine. Sechs Medienvertreter aus der Ukraine, aus Russland und aus Italien starben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Zusammenhang mit ihrer Arbeit, so die Aussagen des Kiewer Institutes of Mass Information (IMI), der ukrainischen ROG-Partnerorganisation. 249 Journalisten wurden angegriffen oder verletzt und mindestens 55 weitere als Geisel genommen oder zeitweise entführt.

„Seit Monaten müssen Journalisten vor allem im Osten der Ukraine damit rechnen, Opfer von gezielter Gewalt zu werden", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Sie können nicht unabhängig berichten, sondern werden in die Auseinandersetzungen hineingezogen. Wir fordern die Konfliktparteien auf, endlich die Sicherheit von Korrespondenten und ihren Mitarbeitern zu garantieren. Es ist unerträglich, dass Reporter zur Zielscheibe von Bedrohung und Gewalt werden."



16.07.14 12:39 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die zahlreichen Übergriffe der israelischen Armee gegen Journalisten seit Beginn der jüngsten Gewalteskalation im Nahen Osten. Immer wieder geraten Medienschaffende unter Beschuss der Armee. Andere werden willkürlich festgenommen und ihre Ausrüstung zerstört oder beschlagnahmt. Bei Razzien wurden die Redaktionen mehrerer palästinensischer Medien durchsucht.

In dem bereits im Juni veröffentlichten Länderbericht „Palästinensische Journalisten gefangen zwischen drei Seiten" hat ROG untersucht, wie Journalisten in den Palästinensergebieten auch jenseits des aktuellen Konflikts unter Druck von allen Seiten stehen. Israels Behörden und Armee schränken ihre Bewegungsfreiheit ständig ein und scheuen nicht vor Festnahmen, Gewalt gegen Journalisten oder gar Militärangriffen auf Redaktionsräume zurück. Hinzu kommen Repressionen durch die Palästinensische Autonomiebehörde und die islamistische Hamas, die durch den seit Jahren andauernden Machtkampf beider Faktionen noch verstärkt worden sind.

„Es ist das Ergebnis einer extremen gesellschaftlichen und medialen Polarisierung, in dem palästinensische Journalisten und Medienorganisationen zugleich Opfer und Teilnehmer eines perversen Systems sind, das die Teilung der palästinensischen Gesellschaft vorantreibt", so Rubina Möhring, ROG-Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.


10.07.14 8:55 | | Weiter lesen >>

einladung_award2013_mail.pngDer Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben. 2013 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.

Einladung (pdf)
 
Programm:

Begrüßungsworte

Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a. D. im  österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission
 
Auszeichnung der Preisträger

 Ehrenschutz: Österreichische UNESCO-Kommission



9.12.13 11:00 - 9.12.13 13:00 | Presseclub Concordia
Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.

Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte

Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,

Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.

Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.

Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte", den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Sign the petition here >>
16.11.11 9:09 | Petitionen |

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Reporter ohne Grenzen ist eine regierungsunabhängige Menschenrechtsorganisation mit Beobachterstatus bei Europarat und UNESCO und ist akkreditiert bei den Vereinten Nationen.

<info@rog.at>

Alser Str. 22/8, 1090 Wien
tel. +43/1/581.00.11
fax +43/1/276.79.71

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