Anlässlich des ersten Welttags gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) mehr internationale Anstrengungen, um Gewalttaten an Medienschaffenden zu verhindern und zu verfolgen. Dass schwere Übergriffe gegen Reporter wie Morde oder Entführungen nicht glaubwürdig verfolgt werden, gehört in vielen Ländern zu den größten Hindernissen für einen besseren Schutz von Journalisten bei ihrer Berufsausübung.


„Viel zu viele Regierungen vernachlässigen ihre völkerrechtliche Pflicht, dafür zu sorgen, dass Journalisten unabhängig und ohne Angst vor Angriffen oder Verfolgung ihre Arbeit tun können", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Nötig sind vor allem effektive Schutzprogramme für bedrohte Journalisten sowie unabhängige Ermittlungen und Gerichtsverfahren bei Gewaltverbrechen."




30.10.14 11:25 | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die Pläne der ungarischen Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban zur Einführung einer in Europa einzigartigen Internetsteuer. Das Parlament wird am heutigen Dienstag darüber beraten. Der Vorlage zufolge will die Regierung das Surfen im Internet besteuern. Pro Gigabyte Datenverkehr sollen künftig 150 Forint Abgaben berechnet werden, umgerechnet rund 49 Cent.

„Die jüngsten Pläne der Regierung sind ein weiterer Beweis dafür, dass Viktor Orban die Werte der Europäischen Union egal sind", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Die Regierung muss endlich aufhören, den Bürgern den Zugang zu unabhängigen Informationen zu erschweren. Es ist unerträglich, dass sie kritischen Medien immer mehr die Luft zum Atmen nimmt."


28.10.14 10:02 | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die unverzügliche Freilassung des mazedonischen Journalisten Tomislav Kezarovski und das sofortige Fallenlassen der Anklage. Nach seiner fragwürdigen Verurteilung zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe im vergangenen Jahr wurde Kezarovski im Herbst 2013 zwar vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, steht seither jedoch unter Hausarrest. Am kommenden Freitag wird ein Berufungsurteil fallen, das seine neuerliche Inhaftierung zur Folge haben könnte.

„Wir fordern endlich Freiheit für Kezarovski und verlangen, dass die Behörden die absurden Vorwürfe gegen ihn endlich fallenlassen. Kezarovski hat nur einen Fehler begangen: Er hat die Behörden in Mazedonien kritisiert. In unseren Augen ist daran nichts falsch, so ROG-Präsidentin Rubina Möhring. „Die Europäische Union muss den Schutz kritischer Journalisten zur Bedingung für einen EU-Beitritt Mazedoniens machen."

„Journalisten in Mazedonien brauchen endlich Sicherheit und Gesetze, die sie bei ihrer Arbeit schützen und nicht behindern", sagt Xhabir Deralla von der mazedonischen Menschenrechtsorganisation Civil - Center for Freedom.



23.10.14 10:31 | | Weiter lesen >>


Mo., 20. Oktober 2014, 18:00 Uhr
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VHS Wiener Urania, 1., Uraniastraße 1; Dachsaal

Am 10. Dezember 2014 deklariert sich die Stadt Wien zur „Menschenrechtsstadt". Doch wie gut sind die Menschenrechte im Wiener Alltag, in den öffentlichen Institutionen und in den Köpfen und Herzen der Bürgerinnen und Bürger verankert?

Eröffnung: 

Rudolf Hundstorfer | Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Mario Rieder | Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen

Zum Auftakt der großen VHS Menschenrechtsreihe reflektiert Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak zunächst globale Herausforderungen und ihre Zusammenhänge, Auswirkungen und Wechselbeziehungen in Österreich. Dabei spannt er einen Bogen über alle Themen der Reihe und berichtet von aktuellen Studien und Erfahrungen.

Anschließend wird die konkrete Menschenrechtssituation in Wien diskutiert. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, inwieweit die Stadt ihrem Anspruch als Proponentin der Menschenrechte gerecht wird und was jede/r Einzelne dazu beitragen kann, die Menschenrechte in Wien zu wahren und zu stärken.

Am Podium:
Manfred Nowak
Professor für Internationales Recht, Universität Wien

Rubina Möhring
Präsidentin Reporter ohne Grenzen Österreich

Heinz Patzelt
Generalsekretär Amnesty International Österreich

Shams Asadi
Menschenrechtskoordinatorin der Stadt Wien

Christian Felber
Initiator Gemeinwohl-Ökonomie

Moderation: Susanne Scholl
Autorin und Journalistin


20.10.14 12:13 |

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Seit bereits zwei Monaten befinden sich die beiden französischen Journalisten Valentine Bourrat und Thomas Dandois in einem Gefängnis im indonesischen Jayapura, Hauptstadt der östlichen Provinz Papua auf der Insel Neu-Guinea. Sie waren verhaftet worden, während sie für den deutsch-französischen Kultursender „Arte" an einer TV-Reportage auf der Insel arbeiteten. Ihnen wird vorgeworfen, Einwanderungsbestimmungen verletzt zu haben. Bis zu fünf Jahren Haft könnte ihnen dafür bevorstehen.

Die beiden Organisationen Reporter ohne Grenzen (ROG) und das „Unterstützungskomitee zur Freilassung von Bourrat und Dandois" fordern in einer Petition die indonesische Regierung auf, die beiden Journalisten freizulassen. Sie werfen den Behörden vor, einzig die Berichterstattung über Papua verhindern zu wollen und als Gründe für eine Inhaftierung die Einwanderungsbestimmungen vorgeschoben zu haben.

„Der Grund, weshalb Bourrat und Dandois nicht für ein Pressevisum angesucht haben liegt darin, dass solche Visa fast nie ausgestellt werden, und wenn doch, mit zahlreichen Einschränkungen verbunden sind, die eine fundierte journalistische Arbeit unmöglich machen", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.

Unterzeichnet wurde die Petition bereits von namhaften französischen Journalisten und Menschen aus dem öffentlichen Leben.

Die Petition kann hier unterschrieben werden



7.10.14 12:45 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) begrüßt die gestrige Entscheidung des türkischen Verfassungsgerichtes, die Macht des „Hohen Rates für Telekommunikation" (TIB) wieder einzuschränken. Die Behörde hatte erst im vergangenen September durch eine Gesetzesänderung, welche die türkische Nationalversammlung am 10. September durchgewunken hatte, erhebliche Macht bei der Ausübung von Zensurmaßnahmen zugesprochen bekommen. So war es möglich, dass Webseiten ohne Gerichtsbeschluss und ohne konkreten Anlass „präventiv" blockiert werden konnten. Außerdem darf der TIB Daten aller Internetbenutzer sammeln, unabhängig, ob es Ermittlungen gegen eine Person seitens der Justiz gibt oder nicht. Nun hat das Verfassungsgericht die Gesetzesänderungen als verfassungswidrig erklärt und damit widerrufen.

Für Reporter ohne Grenzen ist die Aufhebung der Änderungen ein ermutigendes Zeichen nach einem Jahr der konstanten Zunahme von Online-Zensurmaßnahmen in der Türkei.

„Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes macht einmal mehr deutlich, dass das nationale Sicherheitsbedürfnis die Freiheit der Meinungsäußerung nicht verletzen darf", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. Die Pressefreiheitsorganisation hofft nun auf eine rasche Umsetzung dieser Entscheidung. Trotzdem müsse noch weit mehr getan werden, wolle man Bedingungen für völlige Informationsfreiheit schaffen. Darunter fallen beispielsweise die Abschaffung der Macht des TIB, willkürlich Webseiten zu blockieren und eine dringend erforderliche Überarbeitung des Internetgesetzes 5651, durch das massenhaftes Blockieren von Seiten im Internet erst möglich gemacht wurden. Auch die weitverbreitete Online-Überwachung durch den Geheimdienst müsse beendet werden.


6.10.14 14:00 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen macht Vorschläge zum Schutz der Privatsphäre im Internet

Wie stellt man eine Balance zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Recht auf Informationsbeschaffung her? Das ist eine Frage, mit der sich Suchmaschinenbetreiber wie Google, Yahoo und Bing seit dem 13. Mai 2014 auseinandersetzen müssen. Damals verkündete der Europäische Gerichtshof (EuGH) das sensationelle Urteil im Rechtsstreit Mario Costeja González gegen Google Spain SL.

Im Jahre 1998 veröffentlichte die spanische Zeitung La Vanguardia einen Artikel, in dem die Versteigerung eines Grundstücks auf Grund von Pfändung angekündigt wurde. Der Besitzer des Hauses wurde namentlich erwähnt: Mario Costeja González. Im November 2009 fand Herr González in der Onlineausgabe der Zeitung ebendiesen Artikel. Diese Tatsache störte ihn sehr, da er bereits vor Jahren seine Schulden bezahlt hatte und wieder unbehelligt in seinem Haus lebte. Als er daraufhin seinen Namen in die Suchmaschine von Google eingab, fand er sofort eine Verlinkung zu diesem Artikel.


2.10.14 16:16 | | Weiter lesen >>

am 14.10. ab 20:05 auf Okto

Welche Aufgaben erfüllen Medien in einer Demokratie? Wie kommen JournalistInnen zu ihren Informationen? Und wie ist es um die Rollenverteilung zwischen PolitikerInnen und JournalistInnen bestellt? Über diese und weitere spannende Fragen diskutieren: Andreas Koller (stv. Chefredakteur Salzburger Nachrichten & Präsident Presseclub Concordia) | Herlinde Pauer-Studer (Ethikprofessorin, Uni Wien) | Richard Richter (Psychotherapeut & Sendungsmacher Europa und der Stier) | Armin Thurnher (Herausgeber Falter).



2.10.14 10:59 |

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Regierung und Justiz Bahrains auf, alle Vorwürfe und das Reiseverbot gegen die Menschenrechtsaktivistin Maryam al-Khawaja fallenzulassen. Khawaja kämpft seit Jahren unermüdlich gegen die Verfolgung von Journalisten, Aktivisten und Oppositionellen in dem arabischen Golfstaat. Am 30. August wurde sie am Flughafen der Hauptstadt Manama bei der Einreise festgenommen. Am (morgigen) Mittwoch beginnt der Prozess gegen sie wegen eines angeblichen Angriffs auf Sicherheitsbeamte.

„Maryam al-Khawaja steht vor Gericht, weil sie für Grundrechte wie Presse- und Versammlungsfreiheit eintritt und die Menschenrechtsverletzungen der bahrainischen Regierung öffentlich gemacht hat", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Sie gehört ebenso wenig vor Gericht oder in ein Gefängnis wie die vielen Journalisten, Fotografen und Blogger, die wegen ihrer Berichte über die Protestbewegung in Bahrain verfolgt werden."



30.09.14 13:21 | | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring

Bei radikalen Terrormilizen wie dem selbsternannten "Islamischen Staat" wird die UN-Resolution keinen bleibenden Eindruck hinterlassen

Wien - Gratulation. Das österreichische Außenministerium hat es geschafft: Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat jene Resolution angenommen, die dem Schutz von Journalisten dient. Eine Resolution, die vor allem auch fordert, dass Morde an Journalisten geahndet werden. Über 90 Prozent aller Fälle blieben bisher ungeklärt, die Täter ungestraft, konstatiert unser Außenminister. Das soll sich nun ändern. Fragt sich nur, wie?

Traurige Zwischenbilanz des heurigen Jahres: 51 Journalistinnen, Journalisten und 20 Onliner wurden bereits getötet. Nicht weil sie unerfahren oder unvorsichtig waren, sondern vor allem, weil sich ihr Rollenspiel verändert hat. "Wir sind zu Trophäen geworden, zu Beutezielen, zu gejagten Tieren", schreibt die niederländische Journalistin Minka Nijhuis im deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten mutiert mehr und mehr zu einer Freifahrt in politische Geiselhaft mit tödlichem Ausgang. Zumindest wenn man in die Fänge des IS gerät.



Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die Regierungen Liberias und Guineas auf, den Kampf gegen Ebola nicht zulasten der Pressefreiheit zu führen. In Liberia haben die Behörden mehrfach gravierend in die Arbeit mehrerer Zeitungen eingegriffen. In Guinea lynchten Dorfbewohner drei Journalisten. Diese hatten Vertreter der örtlichen Behörden begleitet, die über die Gefahren des Ebola-Virus informieren wollten und von aufgebrachten Bewohnern angegriffen wurden.

„Die Ebola-Epidemie darf kein Vorwand sein, um die Arbeit der Medien einzuschränken", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Gerade angesichts der aktuellen Krise müssen Journalisten ungehindert arbeiten können, um die Menschen in den betroffenen Gebieten kontinuierlich über die Ausbreitung der Krankheit und über die Reaktion der Behörden zu informieren."


25.09.14 10:54 | Weiter lesen >>

FETISCH TRANSPARENZ

Wie viel Transparenz braucht bzw. verträgt die Politik? Der Kulturhistoriker Manfred Wagner trifft die Präsidentin von "Reporter ohne Grenzen Österreich" Rubina Möhring und den ehemaligen Nationalratspräsidenten (ÖVP) Andreas Khol zum gemeinsamen Denken.

am 25.09. im Radiokulturhaus, Argentinierstraße 30, 1040 Wien

Weitere Informationen hier



23.09.14 11:58 |

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Mindestens drei Journalisten wurden am 20. September in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo, verletzt, während sie über Proteste der Bevölkerung haitianischer Abstammung berichteten.

Die Vorfälle ereigneten sich in der Nachbarschaft, die als „Region des 27. Februar" bekannt ist (Tag der Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik). Nachdem ein Polizist einen gebürtigen Haitianer angeschossen hatte, gerieten Proteste aus dem Ruder und es entwickelte sich eine Straßenschlacht. Die Journalistin Yasiris Sánchez (TV „Telesistema") und ihr Kameramann José Cruz sowie ein weiter Kameramann Silvino da Silva (TV Color Visión) wurden bei ihrer Berichterstattung vor Ort zum Teil schwer verletzt. Sánchez musste mit einer Verletzung am Arm im Krankenhaus behandelt werden, Cruz wurde am Kopf genäht, nachdem er mit einem Stein verletzt worden war.




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Herausgegeben von Herlinde Pauer-Studer und Julian Fink

Auf welchen normativen Grundlagen beruhte das NS-System? Mit welcher Rechtfertigung konnte der Führerwille dort zu einer Quelle des Rechts werden? Wie war es gemäß der NS-Strafgesetzgebung möglich, Handlungen zu bestrafen, die gegen kein geschriebenes Gesetz verstießen?

Die in diesem Band versammelten und kommentierten Originaltexte geben Einblick in das Denken von Rechtstheoretikern, die mit dem Nationalsozialismus sympathisierten, und belegen deren Versuch, autoritäre und dem Rechtsstaat widersprechende Rechtsprinzipien zu legitimieren. Dabei zeigt sich ein überraschender und bis jetzt von der rechts- und moralphilosophischen Forschung weitgehend unbeachteter Aspekt des NS-Unrechtssystems: der Versuch einer »Ethisierung« des Rechts und die damit verbundene Totalisierung des machtstaatlichen Einflusses.




23.09.14 9:41 |

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Reporter ohne Grenzen (ROG) ist Kooperationspartner der „VHS Menschenrechtsreihe 2014/2015". ROG-Präsidentin Rubina Möhring wird am 28.1.2015 in der VHS Floridsdorf zum Thema "Recht auf Information" und "Meinungsfreiheit" diskutieren.


Im Oktober beginnt der Themenmonat „Recht auf Menschenwürde" an der VHS Wiener Urania. Er ist der Auftakt zu einem Jahr Menschenrechts-Vorlesungen an unterschiedlichen Volkshochschulen in Wien.

Alle Veranstaltungen im Rahmen der „VHS Menschenrechtsreihe 2014/2015" sind zu 100% kostenfrei und können von allen Menschen besucht werden.

Das Programm finden Sie als E-Reader auch unter http://www.vhs.at/kursprogramme/menschenrechte, die gedruckte Broschüre kann auch individuell unter menschenrechte@vhs.at gemeinsam mit dem Plakat angefordert werden. 


22.09.14 12:57 | | Weiter lesen >>

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Wie Reporter ohne Grenzen kürzlich erfuhr, ist das Auto des in Argentinien bekannten TV-Journalisten Gustavo Sylvestre (Moderator der Sendung „Minuto Uno" beim privaten Nachrichtensender „C5N" von unbekannten Tätern durch einen Brandanschlag bereits am 11. September zerstört worden.

Aus Filmmaterial einer Sicherheitskamera geht hervor, dass ein unmaskierter Täter vor dem Haus des Journalisten in Buenos Aires einige Minuten in dessen Auto verbrachte, ausstieg und der Wagen kurze Zeit später in Brand geriet. Sylvestre steht seit dem Vorfall unter Polizeischutz.

„Wir fordern die Polizei auf, diese Tat restlos aufzuklären" so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Der Vorfall gehört zu den typischen Einschüchterungsversuchen, um kritische Journalisten zum Schweigen zu bringen", so Möhring weiter.


18.09.14 11:17 | | Weiter lesen >>

Das neue Fotobuch von Reporter ohne Grenzen enthält 100 Bilder des deutschen Modefotografen Peter Lindbergh. Zu Sehen gibt es ein Motiv in verschiedensten Ausführungen - Frauen. Models wie Kate Moss, oder Schauspielerinnen wie Nicole Kidman, Natassja Kinski und Tilda Swinton sind das Spezialgebiet von Lindbergh, der seit über 40 Jahren die Fashion-Welt ablichtet.

Preis: EUR 9,90

zu bestellen per mail bei info@rog.at


17.09.14 12:34 | Fotobücher

Die religiösen Führer von sieben islamischen Organisationen haben einen Aufruf von Reporter ohne Grenzen unterschrieben, in dem die Gewaltverbrechen der bewaffneten Extremistengruppe „Islamischer Staat" (IS) gegen Journalisten verurteilt werden.

Muslimische Führungspersonen aus Katar, Indonesien, Frankreich, Großbritannien, den USA und Kanada verurteilen die brutale Hinrichtung der US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff durch den IS, deren filmische Dokumentation am 19. August bzw am 2.September weltweit verbreitet wurde. Darüber hinaus distanzieren sich die unterschreibenden Personen von Zivilisten wie Journalisten, die in Syrien und im Irak aus angeblich religiösen Motiven geschehen. Der Islam dürfe nicht als Motiv für politische Zwecke benutzt werden, sind sich die Organisationen einig. Sie fordern, alle Journalisten und Zivilisten, die sich in Gefangenschaft befinden, zu entlassen.


11.09.14 11:13 | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen Österreich (ROG) protestiert entschieden gegen die Verweigerung eines Einreisevisums nach Aserbaidschan für die "Presse"-Berichterstatterin Jutta Sommerbauer. „Das ist nicht nur ein inakzeptabler Affront gegen die Pressefreiheit, sondern auch gegen Österreich", erklärt die Präsidentin von ROG Österreich, Rubina Möhring. „Außenminister Kurz ist deshalb aufgefordert, vor seinem Besuch in Aserbaidschan auf der Visa-Erteilung für die Journalistin zu bestehen". 

Die Journalistin begleitet die am Sonntag angetretene Reise von Außenminister Sebastian Kurz nach Armenien, Georgien und Aserbaidschan. In Aserbaidschans Hauptstadt Baku wird Kurz erst am Donnerstag seine politischen Gesprächspartner treffen. Reporter ohne Grenzen Österreich erwartet zudem eine Stellungnahme seitens des österreichischen Außenministers zu der Verhaftungswelle von führenden NGO-Repräsentanten Ende Juli/Anfang August diesen Jahres in Aserbaidschan. Menschenrechte, das Recht auf Medien- und Meinungsfreiheit sind nicht weniger wichtig als wirtschaftliche Interessen.



8.09.14 9:37 | | Weiter lesen >>

einladung_award2013_mail.pngDer Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben. 2013 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.

Einladung (pdf)
 
Programm:

Begrüßungsworte

Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a. D. im  österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission
 
Auszeichnung der Preisträger

 Ehrenschutz: Österreichische UNESCO-Kommission



9.12.13 11:00 - 9.12.13 13:00 | Presseclub Concordia
Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.

Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte

Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,

Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.

Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.

Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte", den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Sign the petition here >>
16.11.11 9:09 | Petitionen |

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Reporter ohne Grenzen ist eine regierungsunabhängige Menschenrechtsorganisation mit Beobachterstatus bei Europarat und UNESCO und ist akkreditiert bei den Vereinten Nationen.

<info@rog.at>

Alser Str. 22/8, 1090 Wien
tel. +43/1/581.00.11
fax +43/1/276.79.71

Spendenkonto
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