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Reporter ohne Grenzen, der Presserat und der Presseclub Concordia laden zu einem gemeinsamen HINTERGRUNDGESPRÄCH

mit

Erol Onderoglu
Türkei-Korrespondent von Reporter ohne Grenzen und Redaktionsmitglied des kritischen, unabhängigen Internetportals BIANET
am Dienstag, dem 29. April 2014, 19 Uhr
im Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Anmeldung unter: anmeldung@presserat.at


„Alle meine Gegner werden zahlen müssen", hatte Ministerpräsident Recip Tayyip Erdogan noch in der Nacht des Wahltages am 30. März der ihn umjubelnden Menge zugerufen. Nach den Protesten im Gezi-Park, dem Verbot von Twitter, das mittlerweile von den türkischen Gerichten wieder aufgehoben wurde und den türkischen Gemeindewahlen stellt sich die Frage, wie derzeit die Situation für die türkischen Medien einzuschätzen ist. Manche kritische Journalisten erhielten bereits Strafanzeigen.

Duygu Özkan, Außenpolitik-Redakteurin bei der Tageszeitung „Die Presse", führt das Gespräch mit Erol Onderoglu. Er wird über die Arbeitsbedingungen türkischer Journalisten sprechen und die Lage der Medien analysieren.

 
Erol Onderoglu, geb. 1969 in Erzincan und Absolvent der Universität Istanbul, ist seit 1996 Türkei-Korrespondent von Reporter ohne Grenzen. 14 Jahre war der Journalist Mitglied der News-Redaktion des Onlineportals BIANET, inzwischen verfasst er für dieses vierteljährliche Analysen über die Meinungsfreiheit in der Türkei. Erol Onderoglu ist Autor der juristischen Monatszeitung Güncel Hukuk (Contemporary Law) und erstellt für die OSCE regelmäßige Updates über inhaftierte Journalisten in der Türkei. 




17.04.14 17:16 |

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die brutale Hinrichtung der Journalistin Rubylita Garcia am 6. April in der philippinischen Stadt Bacoor in der Provinz Cavite, etwa 25 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Manila.

Die 52-jährige Garcia arbeitete seit 20 Jahren für die Boulevardzeitung „Remate". Sie befand sich in ihrem Haus, als ihr von zwei unbekannten Tätern mindestens vier Mal in den Kopf geschossen wurde. Garcias Sohn brachte sie zu einem nahegelegenen Krankenhaus, wo sie vier Stunden später verstarb.


9.04.14 12:17 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) und Journalisten helfen Journalisten sind  bestürzt über den Tod der deutschen Kriegsfotografin Anja Niedringhaus. Die Journalistin ist nach Angaben afghanischer Behörden in Ostafghanistan von einem Polizisten erschossen worden. Ihre kanadische AP-Kollegin Kathy Gannon wurde bei dem Vorfall schwer verletzt.

„Der Mord an Anja Niedringhaus zeigt, wie extrem gefährlich Afghanistan für Journalisten immer noch ist", so Rubina Möhring, Präsidentin von ROG Österreich. "Wir können nur hoffen, dass sich die Situation der Journalisten nach den Wahlen verbessert, was auch beinhaltet, dass Morde an Journalisten nicht nur aufgeklärt, sondern auch konsequent geahndet werden", so Möhring.


7.04.14 11:42 | | Weiter lesen >>

Sie war eine erfahrene Kriegsfotografin. 20 Jahre lang hatte sie ihr Leben in den Dienst der Information gestellt

"Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt", das war Anja Niedringhaus' Credo. Über 20 Jahre hindurch dokumentierte die prominente deutsche Fotografin Menschen und Situationen in Kriegsgebieten. Den Menschen, nicht den Maschinen galt ihr Interesse. Ihre letzten, vor drei Tagen veröffentlichten Bilder, zeigen gelangweilte Wahlhelfer in der afghanischen Provinz Khost. Am Freitag wurde sie Opfer eines afghanischen Polizisten.
Gemeinsam mit der kanadischen Journalistin Kathy Cannon war sie zunächst mit einem von Armee und Polizisten beschütztem Wahlkonvoi im Norden Afghanistans unterwegs gewesen und dann mit einem einheimischen Fahrer weiter Richtung Tanai an der pakistanischen Grenze gefahren. Der Konvoi hatte Wahlzettel zu den entlegenen Wahllokalen gebracht.




Angesichts einer Welle der Gewalt in Afghanistan fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Regierung in Kabul auf, in- und ausländische Journalisten besser zu schützen. In den vergangenen Jahren war die Zahl getöteter Journalisten in Afghanistan zwar rückläufig. Vor der Präsidentschaftswahl am 5. April 2014 sind jedoch mehrere Journalisten bei Anschlägen getötet worden.

„Die tödlichen Angriffe zeigen, dass Afghanistan keineswegs sicher ist und Journalisten eine Zielscheibe radikaler Kräfte bleiben", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Der anstehende Abzug der internationalen Truppen könnte zu einer weiteren Verschlechterung der Situation für Journalisten führen. Die künftige Regierung muss sich endlich für die Sicherheit von Medienvertretern einsetzen."


3.04.14 9:57 | | Weiter lesen >>

In der pakistanischen Stadt Lahore sind am 28. März der Fahrer und der Bodyguard des „Express Media" Journalisten Raza Rumi erschossen bzw. verletzt worden. Die drei Personen befanden sich in einem Auto um Rumi vom „Express" TV-Zentrum nach Hause zu bringen, als Unbekannte plötzlich ein Schussfeuer auf den Wagen eröffneten. Der verletzte Bodyguard konnte einen telefonischen Hilferuf absetzen, der Fahrer verstarb jedoch am Tatort.

„Express Media" ist bekannt für pluralistische Berichterstattung. Seit August vergangenen Jahres wurden auf das Unternehmen bereits fünf Anschläge verübt, bekannt hat sich stets die militant-islamistische Gruppe „Tehreek-e-Taliban Pakistan". Ihr Ziel sei es, kritische Medien zu bekämpfen, so die Gruppe.

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über das jüngste Attentat, welches offensichtlich dem Taliban-kritischen Journalisten Raza Rumi gegolten hatte.

„Die Mitarbeiter von 'Express Media' bezahlen für kritischen Journalismus mit ihrem Leben, während radikale Gruppierungen mit allen Mitteln ein Klima des Schweigens durchsetzen wollen. Es ist höchste Zeit für die Regierung, sich diesem Problem anzunehmen: die Journalisten brauchen konkrete Schutzprogramme, unter denen sie sicher arbeiten können. Die Täter müssen gefasst und zur Verantwortung gezogen werden", so Rubina Möhring, Präsidentin von ROG Österreich.


2.04.14 11:02 | | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring

"Dies ist der Hochzeitstag der neuen Türkei": Erdogan lässt sich feiern.

"Ihr werdet den Preis zahlen", donnert der türkische Premier am Sonntag kurz vor Mitternacht seinen Gegnern entgegen. Er ist wieder bei Stimme, nachdem er sich zuletzt mit Schimpf- und Hasstiraden heiser geredet hatte: gegen alle, die sich angeblich gegen ihn verschworen hatten, gegen die Internet-Gesellschaft, die Medien, seine politischen Gegner, sei es sogar gegen die ganze Welt. Sein Stimmenfang bei den Kommunalwahlen war beträchtlich. Recep Tayyip Erdogan, religiös-konservativer Premier der Türkei, fühlt sich in seiner Politik bestätigt. Sein Land führt er mit Zensur - Stichwort: Twitter- und Youtube-Sperre - in die Steinzeit auch der digitalen Kommunikation zurück. Ein hoher Preis wider die Informationsfreiheit für einen "Jetzt erst recht"-Sieg.



Das armenische Parlament debattiert am heutigen Montag über einen Zusatzparagraphen im Zivilgesetz (Artikel 1087.1), demzufolge Medien in Zukunft sowohl für Kommentare auf ihrer Webseite als auch für den Inhalt verlinkter Webseiten verantwortlich gemacht werden können. Begründet wurde diese Gesetzesänderung mit dem Argument, man wolle Beleidigungen und Verleumdungen im Internet durch anonyme User ein Ende setzen.

Reporter ohne Grenzen (ROG) sieht in dieser Maßnahme eine Gefahr für die digitale Meinungsfreiheit. „Das Gesetz könnte drastische Ausmaße auf die digitale Meinungsfreiheit in Armenien haben", so Rubina Möhring, Präsidentin von ROG Österreich.



31.03.14 12:09 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, beim Staatsbesuch des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping die Zensur in China anzuprangern und Meinungs- und Pressefreiheit einzufordern. Seit Xi Jinpings Machtübernahme im vergangenen Jahr gehen die chinesischen Behörden mit neuer Härte gegen kritische Journalisten und Blogger vor. Auch Nutzer sozialer Medien werden zunehmend zensiert.

„Deutschland und China bezeichnen sich als strategische Partner und pflegen intensive Beziehungen, doch mit rund 30 inhaftierten Journalisten und 70 Bloggern, unter ihnen der Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo, ist China eines der größten Gefängnisse für Journalisten weltweit", sagt ROG- Deutschland Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin. „Es ist unerträglich, dass Medienvertreter hinter Gitter kommen, wenn sie mehr Demokratie fordern oder über heikle Themen berichten. Bundeskanzlerin Merkel sollte gegenüber Xi Jinping deutlich machen, dass Deutschland von einem Partner ein anderes Verhalten erwartet."


27.03.14 11:52 | | Weiter lesen >>

Firtasch ist einer der nicht wenigen osteuropäischen Oligarchen, die in Österreich sehr viel Geld geparkt haben
Meinungsfreiheit ist kein Willkürakt. Auch nicht in krisengeschüttelten, jungen Demokratien im jüngsten Schulterschluss mit der EU. Vor wenigen Tagen geschehen, dennoch von anderen international politischen Tragweiten überspült: der Direktor des ukrainischen Staatsfernsehens, Alexander Pantelejmonow, wurde von rechtsextremen Parlamentsabgeordneten verprügelt und zum Rücktritt gezwungen. Begründung: der Sender sei während der Maidan-Proteste zu wenig kritisch gegenüber dem inzwischen gestürzten Ministerpräsidenten Viktor Jakunowitsch gewesen. Der damals nicht minder regierungsfreundliche, private TV-Sender "Inter" hingegen blieb unangefochten.



Reporter ohne Grenzen kritisiert die Sperrung des Kurznachrichtendienstes Twitter in der Türkei. Viele Nutzer konnten am Freitag nicht wie gewohnt die Seite aufrufen, sondern erhielten eine Nachricht der Telekommunikationsbehörde, die auf einen Gerichtsbeschluss zur Schließung der Seite hinwies. Am Donnerstag hatte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gedroht, das soziale Netzwerk auszurotten, weil die Inhalte das Ansehen der Regierung vor den Regionalwahlen am 30. März beschädigten.



24.03.14 9:38 | | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring


Wer nicht für mich ist, ist mein Feind, scheint Erdogans Devise zu sein - Konstruktive mediale Kritik ist nicht erlaubt


Peitsche statt Zuckerbrot lautet in der Türkei derzeit offenbar die Losung für den Umgang mit dem Menschenrecht Meinungsfreiheit: In der Vorwoche die grimmige Ankündigung des durch Korruptionsvorwürfe angeschlagenen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, künftig die Internetseiten von Facebook und Twitter sperren zu wollen. Anfang dieser Woche dann überraschend die vorzeitige Freilassung von sechs Journalisten. Seit Mitte der Woche jedoch wird wieder Tränengas übelster Sorte gegen Demonstranten anlässlich der Beerdigung des 15-jährigen Berkin Elvan eingesetzt, der im Juni vergangenen Jahres von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen worden war und seitdem im Koma lag.




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Reporter ohne Grenzen (ROG) hat den US-Geheimdienst NSA und dessen britisches Pendant GCHQ in die Liste der „Feinde des Internets" aufgenommen. Das geht aus dem gleichnamigen ROG-Bericht hervor, den die Organisation zum Welttag gegen Internetzensur an diesem 12. März veröffentlicht. Insgesamt benennt er 32 Behörden und Institutionen weltweit, die eine zentrale Rolle bei der Unterdrückung kritischer Stimmen und unerwünschter Informationen im Internet spielen: Geheimdienste und Ministerien, aber auch Internetanbieter und Regulierungsbehörden einiger Länder. Damit lenkt der Bericht den Blick auf die oft wenig bekannten Bürokratien im Zentrum staatlicher Überwachungs- und Zensurapparate.


„Die zentrale Rolle von Behörden wie der NSA und dem GCHQ bei der flächendeckenden Überwachung von Millionen Menschen wiegt umso schwerer, als sie jeder westlichen Kritik an autoritären Staaten wie China, Saudi-Arabien oder Turkmenistan den Wind aus den Segeln nimmt", sagte ROG- Österreich Präsidentin Rubina Möhring.  „Wer selbst massenhaft Bürger ausspäht, kann andere Regierungen kaum glaubwürdig zu mehr Achtung der Informationsfreiheit im Internet drängen."




12.03.14 8:48 | | Weiter lesen >>


8d1fb672186c5231f768ffc4c8df7ca1.jpegRuth Beckermann nimmt eine Reihe von Motiven ihrer bisherigen Arbeiten auf, fügt neue hinzu, verwebt ihr privates und politisches Interesse mit einer allgemeineren Bewegung: Der der Migration, der Wanderung, der Veränderung, der Fremde. Das Unterwegssein als ewiges und zugleich hochaktuelles Moment unserer Welt, erzwungen, freiwillig, zufällig, nicht enden wollend, hoffend, gewalttätig. Nigerianische Asylwerber in Sizilien, gealterte Emigranten in Paris, die jungen Frauen von Alexandria, der arabische Musiker im jüdischen, gelobten Land, ein zerrissenes, verknotetes, sich auflösendes und wieder neu verdichtetes Gewebe. Der Stoff, aus dem Welt und Geschichte gemacht sind.





10.03.14 9:27

Wo der US-Geheimdienst für Aufklärung sorgen könnte


Blog von Rubina Möhring


So wohltuend, in einem Land zu leben, dessen nationale Identität auch darin wurzelt,  eine „Insel der Seligen" zu sein. Nicht als Friedhof selig gesprochener Größen, sondern als Geburtsort ganz lebendiger Menschen mit Zukunftsvisionen. Österreich ist ein kleines, verglichen etwa mit der Ukraine winziges Binnen-Eiland mitten in Europa. Ein demokratischer Bundesstaat - seit Beginn dieses Jahrhunderts allerdings zunehmend geprägt durch einen fatalen, postmodernen Hang  zum  Munkeln im Dunkeln.  Medientransparenz gilt bei der Regierungsspitze mehr und mehr als „pfui" - frei nach dem Motto: Wir lassen uns von Journalisten nicht mehr frei hand zu Allem befragen oder gar in die Karten schauen. Warum auch: selbst die NSA wirkt vordergründig  an Österreich desinteressiert. 


In Deutschland hingegen ist der US-Geheimdienst mehr als hellhörig.  Bei Bundeskanzlerin Merkel darf nicht mehr mitgelauscht werden, also wird laut einem in Deutschland stationierten NSA-Mitarbeiter  nun offenbar Innenminister de Maizière bespitzelt.  Nahe liegend ist,  dass auch der deutsche Säckelwart, Finanzminister Schäuble, abgehört wird. Schließlich geht es nicht nur um politische sondern auch um wirtschaftspolitische Agenden und entsprechende Wissensvorsprünge. Nicht wirklich transparent ist zudem noch immer, ob die NSA oder andere under cover Nachrichtensammel-Organisationen über den deutschen Schnüffel-Kollegen  BND Zugriff auf den DE-CIX in Frankfurt am Main hat, immerhin den international wichtigsten Internetknoten. Sozusagen in Form geheimdienstlicher Amtshilfe. 




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Reporter ohne Grenzen ist alarmiert über die gegenwärtige Einschüchterung und Zensur gegenüber Journalisten und Nachrichtenmedien auf der ukrainischen Halbinsel Krim.

Nach der Besetzung der Krim seit dem 28. Februar durch vermutlich russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, waren am Dienstag bei einem Zwischenfall auf dem Luftwaffenstützpunkt von Belbek bereits erste Warnschüsse gefallen.

Während die Berichterstattung über die Krim-Krise sich zusehends auch zu einem Informationskrieg entwickelt hat, kommt es gehäuft zu Verletzungen der Medienfreiheit.

Es sollte allen Parteien klar sein, dass Journalisten auch in diesem Konflikt geschützt werden müssen, statt sie an ihrer Arbeit zu behindern", so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Es muss sichergestellt werden, dass lokale Medien berichten können, dass ihre Kommunikationskanäle offen bleiben und Journalisten uneingeschränkten Zugang zur Halbinsel Krim haben", so Möhring weiter.




5.03.14 11:53 | | Weiter lesen >>

Immer öfter werden Social Media auch von traditionellen Medien als Informationsquelle herangezogen. Klärungsbedarf besteht diesbezüglich in Sachen Urheberrecht und Verifizierung von User-Generated Content. Inwiefern unterscheidet sich letzterer von journalistischen Inhalten im engeren Sinn? Werden Facebook, YouTube, Twitter & Co. à la longue traditionelle Mediengattungen ersetzen? Darüber diskutieren Astrid Zimmermann (Presseclub Concordia), Rubina Möhring (Reporter ohne Grenzen Österreich) und Armin Thurnher (Falter) mit Studiogast Heinz Wittenbrink (Lehrender für Online-Journalismus und Soziale Medien, FH Joanneum Graz).


Ab 20 Uhr auf Okto



4.03.14 11:47 |

 

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die anhaltende Verfolgung und Einschüchterung des Direktors des somalischen Radios „Radio Danan", Mohammed Bare, seitens des Somalischen Nationalen Geheimdienstes (NISA).

 

Mohammed Bare wurde am 13. Februar aus der Haft entlassen, nachdem er drei Tage lang gefoltert und eingesperrt in einem Gefängnis in Mogadischu verbrachte. Bare hatte auf der Webseite des Radiosenders Fotos veröffentlicht, die den Vizepräsidenten der Region Lower Shabelle zeigten, wie er von einer Bombe verletzt worden war. Gemeinsam mit Ibrahim Mohamed Ali, Direktor von "Radio Haatuf" und dem Techniker Abdikarim Fiidow von "Radio Antenna" war er am 11. Februar auf der Straße verhaftet und zum Hauptquartoer der NISA in der Hauptstadt Mogadischu gebracht worden.




26.02.14 13:02 | | Weiter lesen >>

einladung_award2013_mail.pngDer Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben. 2013 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.

Einladung (pdf)
 
Programm:

Begrüßungsworte

Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a. D. im  österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission
 
Auszeichnung der Preisträger

 Ehrenschutz: Österreichische UNESCO-Kommission



9.12.13 11:00 - 9.12.13 13:00 | Presseclub Concordia
"Es ist eine große Freude für mich, die Aktion '100 Fotos für die Pressefreiheit' von Reporter ohne Grenzen zu unterstützen", so der chinesische Künstler Ai Weiwei, dem unser aktuelles Fotobuch gewidmet ist.

Genau wie Künstler tragen Journalisten eine große gesellschaftliche Verantwortung, meint er: Tatsachen aufzudecken und die Menschen an die Wahrheit zu erinnern.

In diesem Fotoalbum geht es daher um Beobachtungen von staatlicher Überwachung im chinesischen Alltag - und wie die Menschen damit umgehen.

Das Album ist zum Preis von 9,90 Euro im Büro von Reporter ohne Grenzen erhältlich. Bestellungen per Post bitte an info(at)rog.at

Mit dem Kauf eines unserer Fotobücher unterstützen Sie die Arbeit von Reporter ohne Grenzen!


8.10.13 10:20 | Fotobücher

Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.

Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte

Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,

Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.

Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.

Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte", den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Sign the petition here >>
16.11.11 9:09 | Petitionen |

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