Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Drohungen und Angriffe auf Journalisten bei der Legida-Demonstration in Leipzig am Mittwochabend. Medienberichten zufolge griffen Anhänger der Gruppierung „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes" mehrere Reporter tätlich an, die über den Protestzug berichteten.

„Die Bedrohung der Journalisten verstößt gegen das Grundrecht der Pressefreiheit", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.


23.01.15 10:10 | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) ist erleichtert über die Aussetzung der Peitschenhiebe für den inhaftierten saudi-arabischen Blogger Raif Badawi am vergangen Freitag. Gleichzeitig ist ROG besorgt über den Gesundheitszustand Badawis und fordert die saudi-arabische Regierung auf, diese Form der extrem schmerzhaften und menschenrechtsverletzenden Bestrafung abzuschaffen.

Raif Badawi war im November 2014 zu 1000 Peitschenhieben verurteilt worden und sollte am Freitag zum zweiten Mal 50 Hiebe bekommen. Aufgrund einer ärztlichen Begutachtung, der zufolge der 30-jährige Blogger noch von den ersten 50 Peitschenhieben so sehr verletzt sei, dass er die weiten 50 Hiebe möglicherweise nicht überleben würde, setzten die saudischen Autoritäten die Strafe laut Informationen von Reporter ohne Grenzen bis zum nächsten Freitag aus.

„Das Auspeitschen ist eine Strafe, die gegen das internationale Recht verstößt", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Badawi wurde bereits bei den ersten 50 Hieben derart verletzt, dass weitere 950 eine Todesstrafe darstellen würden. Wir fordern die saudi-arabische Regierung daher auf, diese Strafe gänzlich auszusetzen. Andernfalls wird Badawi für die Meinungsfreiheit mit dem Leben bezahlen", so Möhring weiter.



19.01.15 11:58 | Weiter lesen >>

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Charlie Hebdo

Im Gedenken an die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin in Paris

 

am Mittwoch, 14. Jänner 2015, 12 Uhr
im Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
 
mit

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNECSO-Kommission
*  
Dunja Mijatovic, OSCE Representative on Freedom of the Media
*
Laurence Monnot, Presseattaché der Französischen Botschaft in Wien
*
Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich
*
Andreas Koller, Präsident des Presseclub Concordia,
Gerhard Haderer, Karikaturist (angefragt)

Gedenkminute




12.01.15 13:10

Blog von Rubina Möhring

Nicht mit Waffen, sondern mit integrativen gesellschaftlichen Maßnahmen muss der Kampf geführt werden

Wien - Unendlich betroffen, unendlich groß sind die Trauerkundgebungen seit dem grauenhaften, tödlichen Attentat auf die Redaktion der Pariser Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris am hellichten Tag des 8. Januar in diesem noch so neuen Jahr. Nicht in Worte zu kleiden ist die Fassungslosigkeit über die Brutalität religiös verbrämten politischen Fanatismus: Über den Versuch, eine ganze Zeitung zu ermorden und damit mundtot zu machen. Geboten wurde uns die Fratze puren Anti-Demokratie-Bewusstseins, purer Anti-Rechtsstaatlichkeit, purer Terrorismus und und scheinbar religiöser Fanatismus pur. Ziel der Attentäter war, die Gesellschaften Europas zu spalten, einen Keil zu treiben zwischen muslimische Zuwanderer und nicht muslimische Bevölkerung.

Angesagt ist deshalb nicht nur die Suche nach den Mördern. Die zwei jungen Männer und ihr Helfer sind gefunden, haben ihr Ziel erreicht. Sie träumten elendiglich banal von einem Märtyrertod. Ebenso ihr Freund, der in einem Pariser jüdischen Supermarkt dieses böse Spiel mit dem leider mancherorts noch immer bzw. schon wieder üblichen antisemitischen Impetus überdrehte. Die Attentäter sind tot. Insgesamt fielen 17 Menschen diesem fanatisch-faschistischem Wahnsinn zum Opfer.




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08.01.2014 - Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über den bewaffneten Angriff auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo. Bei dem Anschlag wurden am Mittwoch nach ersten Erkenntnissen zwölf Menschen getötet, darunter mehrere Mitarbeiter des Magazins. Mehrere weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Am gestrigen Abend versammelten sich auch in Wien einige hundert Menschen vor der französischen Botschaft zu einer Solidaritätskundgebung.

„Dieser brutale Terroranschlag markiert einen schwarzen Tag für die Pressefreiheit in Europa. Alle unsere Gedanken sind bei den Getöteten, Verletzten und Hinterbliebenen", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Regierungen und Öffentlichkeit müssen nun alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass sich Journalisten und Medien durch diese schockierende Tat einschüchtern lassen."



8.01.15 9:06 | | Weiter lesen >>

Journalisten müssen immer öfter damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden: Im zu Ende gehenden Jahr hat Reporter ohne Grenzen (ROG) weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt - 37 Prozent mehr als 2013, als diese Zahl schon einmal deutlich gestiegen war. Das geht aus der heute veröffentlichten Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014 hervor. Mehr als verdoppelt hat sich die Gesamtzahl der Journalisten (139) und Bürgerjournalisten (20), die vor Drohungen, Gewalt oder staatlichen Repressalien ins Ausland fliehen mussten. 66 Journalisten und damit etwas weniger als 2013 wurden wegen ihrer Arbeit getötet, ebenso 19 Bürgerjournalisten und elf Medienmitarbeiter.

„Die hohen Zahlen von Entführungen und Journalisten auf der Flucht zeigen, dass die Gefahren für Medienschaffende weltweit keineswegs geringer geworden sind", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „In einigen Regionen erleben wir eine neue Qualität der Gewalt im Umgang mit Journalisten, die erschreckt: Medienwirksam inszenierte Enthauptungen durch den IS und massenhafte Übergriffe gegen Journalisten in einigen Ländern zeugen von einer menschenverachtenden Haltung und extremen Geringschätzung der Pressefreiheit. Journalisten dürfen nicht zur Verfügungsmasse für die Propaganda von Terrorgruppen, Kriminellen oder autoritären Staaten werden, sondern müssen gerade in Krisengebieten wirksamer als bisher geschützt werden."


16.12.14 9:22 | | Weiter lesen >>

Wien/Paris: 11.12.2014. Reporter ohne Grenzen (ROG) Österreich vergab heute den Press Freedom Award an die griechischen Journalisten Emmanouil Kaklamanos und Giorgos Moutafis. Der Preis wurde im Zuge einer feierlichen Ehrung im Presseclub Concordia in Anwesenheit eines der beiden Preisträger verliehen.
 
Emmanouil Kaklamanos, Gründungsmitglied und Chef der Zeitung „To Choni" („Der Trichter"), überzeugte die Jury mit seinem Text über Korruption in der griechischen Politik. In dem Artikel „Sie entlasteten sich selbst, ihre Mitarbeiter und Kumpanen schon im Vorhinein" beschreibt er, wie die griechische Regierung in den letzten Jahren immer wieder Gesetze erlassen hat, die korrupten Ministern und Beratern einen Freibrief für gesellschaftsschädigendes Handeln gaben. Der ebenfalls ausgezeichnete Fotojournalist und Dokumentarfilmer Giorgos Moutafis bekam den Preis für seine Dokumentation „Flucht aus Griechenland". Moutafis begleitet in der 15-minütigen Reportage Flüchtlinge, die, nachdem sie jahrelang unter schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen in Griechenland gelebt hatten, nun wieder auf der Flucht sind.

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Jury lobte besonderen Einsatz
Aufgrund zahlreicher qualitativer hochwertiger Einreichungen, entschied sich die Jury auch in diesem Jahr den Preis aufzuteilen. „Auch und gerade auf europäischer Ebene ist Korruption in Griechenland ein wichtiges Thema mit politischer Brisanz", begründet Albert Rohan als Sprecher der Jury die Wahl auf Kaklamanos. Rohan ehrte auch den Einsatz von Moutafis für den Blick in das Leben von sich auf der Flucht befindenden Menschen. Das Thema Flüchtlinge ist ein „Problem mit gravierender Dimension, das auch in die europäische Realität hineinwirkt und sich weit über Griechenlands Grenzen hinaus zieht." Rubina Möhring, Präsidentin von ROG Österreich würdigte beide Preisträger für ihren Mut und betonte wie wichtig die Vergabe des Press Freedom Awards für die Gesellschaft ist. „Der Preis mache Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben", fügte Möhring hinzu.




Das Medienquartett: Journalismuskrise in Griechenland

Der Press Freedom Award wird am 11. Dezember 2014 an zwei griechische Journalisten vergeben, die sich in besonderer Weise um die Pressefreiheit verdient gemacht haben. Aus diesem Anlass diskutiert das Medienquartett über die aktuelle mediale Situation in Griechenland sowie die jüngere Geschichte der krisengebeutelten Journalismusbranche. Im Mittelpunkt der Debatte stehen dabei vor allem Fragen der Informationsfreiheit sowie die diesbezügliche Rolle der (Medien-) Politik und der EU. Thematisiert wird aber auch die Rolle der Medien im Hinblick auf das Erstarken extremer politischer Positionen. Es diskutieren: die Medienwissenschafterin Katharine Sarikakis sowie Armin Thurnher (Herausgeber Falter) und Herlinde Pauer-Studer (Ethikprofessorin, Uni Wien). Moderation: Rubina Möhring (Reporter ohne Grenzen Österreich).


Anschließend zeigt Okto den Film unseres Preisträgers Giorgos Moutafis "Escape from Greece" (ab 21:05 Uhr)


Nachzusehen hier 


9.12.14 10:35 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die am Dienstag beschlossene Gründung eines Informationsministeriums in Kiew. Die neue Behörde soll die Ukraine künftig vor Informationen aus dem Ausland schützen und die russische Propaganda zurückdrängen. Als Minister berufen wurde Juri Stez, ein Vertrauter von Staatspräsident Petro Poroschenko.

„Es ist nicht Aufgabe der Regierung, Informationen zu kontrollieren", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Propaganda bekämpft man nicht durch Propaganda, stattdessen sollte man unabhängige Medien und kritische Journalisten ermutigen. Es ist kein guter Start für die neu gewählte Regierung, als erstes eine Art Propagandaministerium ins Leben zu rufen."


4.12.14 9:39 | | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring

In Australien wird Zensur wieder gesellschaftsfähig. Einen Maulkorberlass für Medienarbeiter gibt es auch in der Türkei

Ost ist nicht West, Nord nicht Süd und Austria schon gar nicht Australia, auch wenn das manche noch immer nicht wahrhaben wollen. Verglichen mit Australien ist Österreich winzig, Australien im Vergleich zu Österreich riesengroß: über 23 Millionen Menschen leben dort auf gut sieben Millionen Quadratmetern. Nur für die Informations- und Pressefreiheit wird der Spielraum immer enger. Per Gesetz und im Namen so genannter Sicherheit. Zensur wird wieder immer mehr gesellschaftsfähig. Zensur im Dienst der Desinformation.

Die Frage ist, worüber darf in Australien noch berichtet werden und worüber nicht. Verdeckte Spezialeinsätze des Inlandsgeheimdienstes sind nun für die Berichterstattung tabu. Journalisten, Blogger und Informanten, die diese neue Gesetzgebung ignorieren, müssen mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen. Eine Anweisung des Geheimdienstchefs genügt fortan, um einen Spezialeinsatz als "verdeckt" einzustufen.




Reporter ohne Grenzen (ROG) ist besorgt über die Lage der Pressefreiheit in der Republik Moldau. Am kommenden Sonntag wählen die Bürger des Landes ein neues Parlament. ROG appelliert an die künftigen Abgeordneten, sich stärker für die Unabhängigkeit der Medien einzusetzen.

„Vor allem die Besitzverhältnisse in den Medien behindern unabhängige Berichterstattung", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Journalisten haben nur begrenzte Möglichkeiten, frei und kritisch zu recherchieren und zu schreiben. Ein Land, das Mitglied der Europäischen Union werden will, sollte seinen Journalisten endlich mehr Unabhängigkeit und mehr Rechte zugestehen."



27.11.14 12:07 | | Weiter lesen >>


27.11.2014 - Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die mexikanischen Behörden auf, die zahlreichen Angriffe auf Journalisten bei den Protesten gegen die mutmaßliche Ermordung von 43 Studenten zu untersuchen und zu verfolgen. Seit Anfang November wurden bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei mindestens 21 Journalisten verletzt, einige davon durch gezielte Angriffe aus den Reihen der Demonstranten wie auch der Polizei.

„Diese Häufung von Angriffen zeigt auf erschreckende Weise, wie alltäglich in Mexiko Gewalt gegen Journalisten ist, die über Demonstrationen berichten", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Die mexikanischen Behörden müssen jeden einzelnen dieser Angriffe untersuchen und die Verantwortlichen - gleich ob Demonstranten oder Polizisten - zur Rechenschaft ziehen."

Allein bei Protesten in Mexiko-Stadt in der vergangenen Woche wurden nach ROG-Informationen mindestens 14 Journalisten verletzt. Während einige zufällig Opfer der Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei wurden, wurden andere gezielt attackiert.



27.11.14 10:00 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen Österreich lädt
zur Verleihung des Press Freedom Award 2014 am Donnerstag, den den 11.12.2014, 11 Uhr in den Presseclub Concordia,
Bankgasse 8, 1010 Wien

Der Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben.
2014 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus Griechenland gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement
in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.


PROGRAMM

Begrüßungworte
Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a.D. im österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio
Katherine Sarikakis, Universitätsprofessorin am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien

Auszeichnung der Preisträger Giorgos Moutafis und Emmanouil Kaklamanos

Musikalische Begleitung:
„Die Griechen" spielen politische Lieder aus den Werken von Mikis Theodorakis und Manos Loisos.

Anschließend laden wir herzlich zu einem Buffett gemeinsam mit den Preisträgern ein.

Um Anmeldung wird gebeten bis 09.12.14 an Moritz Arnold, MA, PR-Assistant ikp Wien GmbH Museumstraße 3/5, 1070 Wien T: +43 1 524 77 90-31 moritz.arnold@ikp.at www.ikp.at
 oder 
Mag. Hanna Ronzheimer Büroleiterin Reporter ohne Grenzen Österreich Alser Straße 22/8, 1090 Wien T: +43/1/581 00 11 E: info@rog.at www.rog.at




25.11.14 11:01

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige Freilassung der chinesischen Journalistin Gao Yu. Die 70-Jährige wurde Ende April wegen „Weitergabe von Staatsgeheimnissen" verhaftet und ist seither im Gefängnis. Am Freitag soll in Peking ihr Prozess beginnen.

„Ein unter Zwang aufgezeichnetes vermeintliches Geständnis vor Prozessbeginn im Fernsehen auszustrahlen, spricht jeglicher Rechtsstaatlichkeit Hohn und ist unerträglich für ein führendes Mitglied der internationalen Gemeinschaft", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring.


20.11.14 12:19 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen Österreich vergibt den diesjährigen Press Freedom Award an die griechischen Journalisten Emmanouil Kaklamanos und Giorgos Moutafis. Der Preis wird am 11.Dezember 2014 im Presseclub Concordia in Anwesenheit der Preisträger verliehen.

Korruption in Griechenland

Emmanouil Kaklamanos, Gründunsgmitglied und Chef der Zeitung „To Choni" („Der Trichter") überzeugte die Jury mit seinem Text über Korruption in der griechischen Politik. In dem Artikel „Sie entlasteten sich selbst, ihre Mitarbeiter und Kumpanen schon im Vorhinein" beschreibt er, wie die griechische Regierung in den letzten Jahren immer wieder Gesetze erlassen hat, die korrupten Ministern und Beratern einen Freibrief für gesellschaftsschädigendes Handeln gaben.
„Auch und gerade auf europäischer Ebene ist Korruption in Griechenland ein wichtiges Thema mit politischer Brisanz", begründet Albert Rohan als Sprecher der Jury die Wahl auf Kaklamanos.


18.11.14 11:41 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) zeichnet die mexikanische Reporterin Sanjuana Martinez als Journalistin des Jahres 2014 aus „Trotz Drangsalierungen und Todesdrohungen lässt sich Martinez nicht davon abbringen, Themen wie den sexuellen Missbrauch von Frauen und Kindern oder Details über den illegalen Drogenhandel in Mexiko ans Licht zu bringen", sagt ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Sie ist beispielhaft für all jene Journalisten, die sich trotz massiver Repressionen nicht einschüchtern lassen." Als Medium des Jahres würdigt ROG die Tageszeitung Frontpage Africa aus Liberia. Der 32-Jährige Informationsaktivist Raef Badawi aus Saudi-Arabien wird als Netizen des Jahres ausgezeichnet.

Die Mexikanerin Sanjuana Martinez berichtet seit Jahren als freiberufliche Journalistin für die Tageszeitung La Jornada über sexuelle Übergriffe auf Frauen und Kinder. Nach der Veröffentlichung eines Buches im Jahr 2006, das mehrere Fälle sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester aufdeckte, erhielt sie zahlreiche Todesdrohungen. 2012 wurde sie für 24 Stunden unrechtmäßig festgehalten, eine Anordnung, die offenbar ein Racheakt des zuständigen Richters war. Martinez hatte den Richter zuvor wiederholt kritisiert, weil er 2008 eine Razzia bei einer Nichtregierungsorganisation angeordnet hatte, die sich für Frauenrechte einsetzte



6.11.14 9:09 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen fordert mehr Schutz für bedrohte Journalisten in Kolumbien. Die Zahl der Todesdrohungen gegen investigative und kritische Reporter hat in diesem Jahr massiv zugenommen. Dahinter stehen meist Verbrecherkartelle und paramilitärische Gruppen, die auf diese Weise jegliche kritische Berichterstattung über ihre Aktivitäten ersticken wollen.

„Die kolumbianischen Behörden müssen endlich verlässlichen Schutz für Journalisten garantieren, die unter Lebensgefahr über wichtige Themen wie Korruption oder die zwielichtigen Verstrickungen von Politikern und Verbrecherkartellen recherchieren", forderte ROG-Präsidentin Rubina Möhring. „Jede derartige Drohung muss minutiös aufgeklärt werden, um die Verantwortlichen zu finden und die Kultur der Straflosigkeit zu durchbrechen."


5.11.14 9:15 | | Weiter lesen >>

Anlässlich des ersten Welttags gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) mehr internationale Anstrengungen, um Gewalttaten an Medienschaffenden zu verhindern und zu verfolgen. Dass schwere Übergriffe gegen Reporter wie Morde oder Entführungen nicht glaubwürdig verfolgt werden, gehört in vielen Ländern zu den größten Hindernissen für einen besseren Schutz von Journalisten bei ihrer Berufsausübung.


„Viel zu viele Regierungen vernachlässigen ihre völkerrechtliche Pflicht, dafür zu sorgen, dass Journalisten unabhängig und ohne Angst vor Angriffen oder Verfolgung ihre Arbeit tun können", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Nötig sind vor allem effektive Schutzprogramme für bedrohte Journalisten sowie unabhängige Ermittlungen und Gerichtsverfahren bei Gewaltverbrechen."




30.10.14 11:25 | Weiter lesen >>

Das neue Fotobuch von Reporter ohne Grenzen enthält 100 Bilder des deutschen Modefotografen Peter Lindbergh. Zu Sehen gibt es ein Motiv in verschiedensten Ausführungen - Frauen. Models wie Kate Moss, oder Schauspielerinnen wie Nicole Kidman, Natassja Kinski und Tilda Swinton sind das Spezialgebiet von Lindbergh, der seit über 40 Jahren die Fashion-Welt ablichtet.

Preis: EUR 9,90

zu bestellen per mail bei info@rog.at


17.09.14 12:34 | Fotobücher

einladung_award2013_mail.pngDer Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben. 2013 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.

Einladung (pdf)
 
Programm:

Begrüßungsworte

Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a. D. im  österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission
 
Auszeichnung der Preisträger

 Ehrenschutz: Österreichische UNESCO-Kommission



9.12.13 11:00 - 9.12.13 13:00 | Presseclub Concordia
Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.

Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte

Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,

Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.

Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.

Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte", den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Sign the petition here >>
16.11.11 9:09 | Petitionen |

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Reporter ohne Grenzen ist eine regierungsunabhängige Menschenrechtsorganisation mit Beobachterstatus bei Europarat und UNESCO und ist akkreditiert bei den Vereinten Nationen.

<info@rog.at>

Alser Str. 22/8, 1090 Wien
tel. +43/1/581.00.11
fax +43/1/276.79.71

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