Zum zehnten Jahrestag des Massakers von Andischan fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die usbekische Regierung auf, die systematische Überwachung, Einschüchterung und Verfolgung unabhängiger Journalisten einzustellen. Die Medienzensur in Usbekistan wurde seit dem Massaker vom 13. Mai 2005 massiv verstärkt. Mittlerweile sitzen fast alle unabhängigen Journalisten des Landes im Gefängnis oder waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

„In Usbekistan gibt es mittlerweile praktisch keine unabhängigen Medien mehr", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Wir fordern von Präsident Karimow, in einem ersten Schritt zur Verbesserung der Lage der Medienfreiheit, alle inhaftierten Journalisten freizulassen."


12.05.15 12:02 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen ist erschüttert über die Ermordung des Radio-Generaldirektors Abdelkarim Nasser Ali Muthanna vom jemenitischen Regionalradio Marib. Muthanna wurde bereits am 22.April in der Region Sirwah, Teil der östlichen Provinz Marib, getötet. Nach Angaben der International Federation of Journalists (IFJ) befand er sich dort, um über die Kämpfe zwischen schiitischen Hutis und überwiegend sunnitischen Stämmen zu berichten, die sich seit Wochen dort zutragen.

„Die Ermordung Muthannas passiert in einer Zeit der steigenden Einschüchterung von Journalisten und Nachrichtenmedien in einem von Gewalt und Chaos regierten Land", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. Gerade die jemenitische Zivilbevölkerung und die Journalisten seien Opfer der immer schlechter werdenden politischen und humanitären Situation im Jemen. „Journalisten brauchen dringend mehr Schutz, um ihre Arbeit durchführen zu können", so Möhring weiter.


11.05.15 12:09 | | Weiter lesen >>

Zum ersten Jahrestag des drakonischen Urteils gegen Raif Badawi am 7. Mai bekräftigt Reporter ohne Grenzen seine Forderung an Saudi-Arabien, alle in dem Königreich inhaftierten Journalisten und Blogger bedingungslos freizulassen.


"So grausam die Strafe für Raif Badawi ist: Sie ist kein Einzelfall, sondern ein Auswuchs der systematischen Unterdrückung jeder abweichenden Meinung", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. "Saudi-Arabien muss endlich alle Medienschaffenden und Aktivisten freilassen, denen nichts als öffentliche Kritik an den Behörden oder kontroverse Meinungsäußerungen zur Last gelegt werden. Vorher sollte kein ausländischer Politiker zum Tagesgeschäft mit dem Königreich übergehen."




7.05.15 12:26 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist beunruhigt über das Vorgehen des arabischen Golfstaats Katar gegen ein ARD-Fernsehteam. Bei Recherchen zur Situation der Gastarbeiter auf den Baustellen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 wurden der sportpolitische ARD-Reporter Florian Bauer sowie ein Kameramann, ein Toningenieur und ihr Fahrer festgenommen. Das Fernsehteam wurde anschließend fünf Tage lang an der Ausreise gehindert. Seine beschlagnahmte Ausrüstung erhielt es erst nach mehr als vier Wochen und mit vollständig gelöschten Datenträgern zurück.

„Ausländische Journalisten müssen ungehindert auch über kritische Themen wie die Menschenrechtslage in Katar recherchieren können", fordert ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Wer wie Katar mit sportlichen Großveranstaltungen die internationale Bühne sucht, sollte sich auch einer kritischen Weltöffentlichkeit stellen."



5.05.15 11:17 | Weiter lesen >>


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Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die zunehmende Medienzensur, mit der die Regierung Burundis auf die Proteste gegen Präsident Pierre Nkurunzizas Bewerbung um eine dritte Amtszeit reagiert hat. Am Mittwoch blockierten die Behörden Medienberichten zufolge den mobilen Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie zum Kurznachrichtendienst Whatsapp. Zuvor hatten sie mehrere Radiosender zur Einstellung ihrer Berichterstattung über die Proteste gezwungen.

"Präsident Nkurunziza und seine Partei wollen die Medien zum Schweigen bringen", kritisierte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. "Die internationale Gemeinschaft muss hier schnell reagieren. Wer jetzt zu den Repressionen in Burundi schweigt, sendet das falsche Signal an die Herrschenden in einigen anderen Ländern Afrikas, in denen in nächster Zeit Wahlen anstehen."


30.04.15 12:01 | | Weiter lesen >>

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Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai ruft Reporter ohne Grenzen den UN-Sicherheitsrat auf, dem Internationalen Strafgerichtshof die Verbrechen an Journalisten in Syrien und im Irak vorzulegen. Die Kriegsverbrechen an Medienschaffenden in den beiden Ländern müssten aufgeklärt und die Konfliktparteien von weiteren Taten abgeschreckt werden, heißt es in einem Brief der Organisation an den UN-Botschafter Litauens, das im Mai den Vorsitz des Sicherheitsrats führt. Namentlich verweist das Schreiben auf Angriffe der Dschihadistengruppen Islamischer Staat und Al-Nusra-Front sowie auf Übergriffe der syrischen Regierung gegen Journalisten.

„Die grausamen Kriegsverbrechen an Journalisten, die von Dschihadisten in Syrien und dem Irak, aber auch vom syrischen Regime seit Jahren begangen werden, müssen endlich strafrechtlich verfolgt werden", so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Wenn Ankündigungen für einen besseren Schutz keine hohlen Phrasen sein sollen, muss der UN-Sicherheitsrat jetzt konkrete Schritte unternehmen, um die Schuldigen für Kriegsverbrechen an Medienschaffenden in Syrien und im Irak zur Rechenschaft zu ziehen."


28.04.15 11:21 | | Weiter lesen >>

Anlässlich des Welttags der Pressefreiheit am 3.Mai schreibt Reporter ohne Grenzen Österreich den „Press Freedom Award 2015 - A Signal to Europe" für Journalistinnen und Journalisten in Belarus aus.

Für kritischen Journalismus gibt es in der sogenannten letzten Diktatur Europas unter Präsident Alexander Lukaschenko keinen Raum: negative Berichterstattung über den Präsidenten oder die Regierung zieht oft harte Strafen nach sich. Der staatliche Rundfunk dient als Propagandawerkzeug der Regierung, Privatsender haben aufgrund einer restriktiven Lizenzvergabe kaum Möglichkeiten. Unabhängige Zeitungen dürfen weder in staatlichen Druckereien hergestellt noch über staatliche Distributionskanäle verteilt werden, was wiederum zu enormen Wettbewerbsnachteilen führt. Strenge Internetgesetze erschweren außerdem den Zugang zu ausländischen Webseiten und verstärken die Überwachung der Nutzer im Land. Diese Situation spiegelt auch das aktuelle Länderranking von Reporter ohne Grenzen wider: Belarus steht auf Platz 157 von 180 Ländern auf dem Index der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.



28.04.15 10:27 | Weiter lesen >>

Aus Protest gegen das Willkürurteil gegen die kritische Journalistin Gao Yu hat Reporter ohne Grenzen (ROG) Auszüge aus Geheimdokumenten des chinesischen Zensurapparats veröffentlicht. Die internen Vermerke und Direktiven des staatlichen Internetinformationsamts sowie anderer chinesischer Behörden und Internetfirmen, die Reporter ohne Grenzen vorliegen, belegen, wie China Ende des vergangenen Jahres die Internetzensur verschärfte.

"Weder Willkürurteile noch andere Einschüchterungsmethoden werden kritische Stimmen zum Schweigen bringen", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. "Für jeden Medienschaffenden, den China ins Gefängnis wirft, werden umso mehr neue Journalisten oder Blogger aufstehen und aufdecken, was die Regierung verheimlichen will. Gao Yu muss sofort und bedingungslos freigelassen werden."


23.04.15 10:27 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) ist empört über das harte Urteil eines chinesischen Gerichts gegen die Journalistin Gao Yu. Ein Gericht in Peking verurteilte die prominente Regimekritikerin am Freitag wegen Geheimnisverrats zu sieben Jahren Haft.

„Der Ausgang des Prozesses gegen Gao Yu stand von Anfang an fest", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. "Dieses Urteil ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Kommunistische Partei Chinas gnadenlos jeden bestraft, der ihre Alleinherrschaft kritisiert. Gao Yu hat sich nichts zuschulden kommen lassen und muss sofort freigelassen werden."


20.04.15 11:51 | | Weiter lesen >>


Journalistinnen und Journalisten wegen Berichterstattung von Anti-Pegida-Demonstration kriminalisiert

 

Als alarmierende Einschränkung der Pressefreiheit qualifiziert Reporter ohne Grenzen Österreich das Vorgehen der Polizei rund um die Wiener Pegida-Demonstration am 2. Februar. Wie in zahlreichen Medien gemeldet, waren Pressevertreter, die damals von den Manifestationen pro und kontra Pegida in der Wiener Innenstadt berichteten, von der Polizei eingekesselt worden. Wie nun Innenministerin Johanna Mikl-Leitner in Beantwortung einer parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Albert Steinhauser mitteilt, wurden die anwesenden Journalistinnen und Journalisten von der Polizei als „Anwesende" betrachtet und den Demonstranten gleichgesetzt. 456 Personen, darunter eben auch Berichterstatter, wurden gemäß Paragraph  § 285 Strafgesetzbuch („Verhinderung oder Störung einer Versammlung") angezeigt. Ihnen drohen Gerichtsverfahren.


Reporter ohne Grenzen Österreich sieht in diesem Verhalten der Behörden einen massiven Angriff auf die Pressefreiheit. Nicht einmal in autoritär regierten Ländern werden als Berichterstatter legitimierte Journalisten in dieser Weise kriminalisiert. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, diesen gefährlichen Unfug, der zudem Österreichs Ansehen als demokratischer Rechtsstaat schwer beschädigt,  sofort zu stoppen. Die Freiheit der Berichterstattung muss auch in Zeiten zunehmender politischer Konfrontationen unangetastet bleiben.




17.04.15 9:57

Vor dem Grand Prix von Bahrain am kommenden Wochenende fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Regierung der Golf-Monarchie auf, ihre systematische Verfolgung von Journalisten und Online-Aktivisten zu beenden. Die Repressionen Bahrains gegen Fotojournalisten, Kameraleute und andere Medienschaffende dauern seit dem Beginn einer Protestbewegung im Februar 2011 unvermindert an. Immer wieder werden Journalisten, die über Demonstrationen oder Missstände berichten, unter fingierten Anschuldigungen vor Gericht gestellt und zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt.

"Neben der Berichterstattung über die Formel 1 sollten auch Folter, Willkürjustiz und die Unterdrückung der Pressefreiheit zur Sprache kommen", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. "Die inhaftierten Journalisten und Blogger müssen sofort freikommen, Verfolgung und Schikanen auch gegen viele weitere müssen ein Ende haben."



15.04.15 13:10 | | Weiter lesen >>

Das Titelbild zeigt Südafrikas ersten schwarzen Präsidenten Nelson Mandela als Ikone des Freiheitskampfes, das Album selbst beinhaltet eine unendlich breite Vielfalt an Helden der Pressefreiheit, festgehalten von Fotografen für die französische internationale Nachrichtenagentur AFP (Agence France-Presse). 

Der Karikaturist Jean Cabu von der mittlerweile weltbekannten Zeitschrift Charlie Hebdo, der in seiner Pariser Wohnung auf dem Boden im Schneidersitz mit einem Stift in der Hand, von seinen eigenen Zeichnungen umringt, mit einem gut gelaunt-versonnenen Blick zum Fotografen hochschaut, lebt nicht mehr. Er ist eines der Opfer des Anschlags auf die Redaktion im vergangenen Jänner. Der italienische Journalist Roberto Saviano kämpft gegen Mafiakartelle. Er lebt seit Jahren unter Polizeischutz in wechselnden Verstecken - bisher hat er alle Morddrohungen überlebt. Als Held der (Presse-) Freiheit wird auch der ehemalige sowjetische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow im neuen Fotoalbum von Reporter ohne Grenzen verewigt. Nur ein paar Bilder weiter hält Julian Assange mit verbissener Miene ein Schild mit der Aufschrift „Wikileaks" hoch, während Edward Snowden ruhig und ernst in die Kamera blickt.

Ein ganzes Album voller Helden, aus längst vergangenen und hoch aktuellen Zeiten, aus den weniger beachteten Winkeln des Weltgeschehens, wie auch aus der jüngsten digitalen Heldengeneration.

Käuflich zu erwerben für 9,90 plus Versandkosten bei Reporter ohne Grenzen (info@rog.at)


15.04.15 11:27 | Fotobücher

Reporter ohne Grenzen fordert die kolumbianische Regierung dazu auf, mit Nachdruck gegen die anhaltende Bedrohung von Journalisten vorzugehen. In der Innenstadt von Bogotá kommen am heutigen Donnerstag Bürger und Politiker wie Präsident Santos zu einem Marsch zusammen, mit dem sie auch die aktuellen Entwicklungen im Friedensprozess würdigen. Gleichzeitig müssen kritische Journalisten in dem südamerikanischen Land jedoch noch immer mit massiven Bedrohungen oder gar mit Mord rechnen.

„Wir fordern die kolumbianische Regierung auf, kritische Journalisten im Land viel entschiedener zu schützen", so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. „Trotz der Friedensverhandlungen zählt Kolumbien nach wie vor zu einem der gefährlichsten Länder Amerikas für Journalisten und die meisten Verbrechen an Journalisten bleiben straffrei."



9.04.15 13:13 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die Ermordung des bekannten jemenitischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Abdul Karim Mohammed al-Khaiwani am vergangenen Mittwoch. Augenzeugen berichteten von Tätern, die das Opfer von fahrenden Motorrädern aus in der Nähe seines Hauses in der Hauptstadt Sanaa erschossen.

„Wir fordern von der jemenitischen Regierung, den oder die Täter zu finden und zur Verantwortung zu ziehen. Darüber hinaus müssen endlich mehr Schutzmaßnahmen für Journalisten im Jemen geschaffen werden" so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring.



23.03.15 12:42 | | Weiter lesen >>

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Vor einem Jahr wurde im südafrikanischen Swasiland, einer der letzten afrikanischen konstitutionellen Monarchien, der Journalist Bheki Makhubu wegen seiner kritischen Artikel inhaftiert. Makhubu, einer der wenigen Journalisten des Landes, die bereit sind, die regierende Elite zu kritisieren, veröffentlichte im Monatsmagazin „The Nation" einen Artikel über Korruption im Rechtssystem von Swasiland. Persönlich kritisierte er die Machenschaften des Präsidenten des obersten Gerichtshofes, Michael Ramadobedi. Mit dem Ergebnis, dass Ramadobedi den Journalisten am 18. März 2014 einem verfassungswidrigen Verhör hinter verschlossenen Türen unterzog, bei dem der Angeklagte keine Verteidigung und keinen Rechtsanwalt hinziehen durfte.Verurteilt wurde Makhubu im Juli 2014 zu zwei Jahren Haft wegen Missachtung des Gerichts.

„Das Urteil gegen Makhubu muss aufgehoben und er selbst freigelassen werden", fordert Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Die Verhaftung dieses Journalisten verstößt gegen die Verfassung von Swasiland: im Artikel 24 wird die Meinungsfreiheit garantiert . Auch die Internationale Konvention über zivile und politische Rechte hat Swasiland im Jahr 2004 ratifiziert", so Möhring weiter.


18.03.15 10:53 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen kritisiert die zahlreichen Angriffe und Repressionen auf Medien und Journalisten auf der Krim. Ein Jahr nach der russischen Annexion der Krim gibt es dort so gut wie keine unabhängigen Medien mehr. Weil sie bedroht, verfolgt und angegriffen wurden, sind bereits Medienvertreter von der Krim geflohen.

„Es ist für unabhängige Journalisten so gut wie unmöglich geworden, neutral zu berichten, da so gut wie alle Medien im vergangenen Jahr unter russische Kontrolle gebracht wurden", sagt Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.

Seit dem Referendum auf der Krim am 16. März 2014, das zur weiteren Annexion führte, wurden alle ukrainischen Fernsehsender aus dem Kabelnetz genommen, unter ihnen die Sender Inter, Briz, 1+1, STB, 5. Kanal, und durch russisches Staatsfernsehen ersetzt.



16.03.15 10:51 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen setzt sich am Welttag gegen Internetzensur am 12. März für ein grenzenloses Internet ein und hat dafür neun zensierte Nachrichtenwebseiten in elf Ländern entsperrt. Mit der Aktion kritisiert die Organisation, dass autoritäre Regierungen mit Gesetzen und Zensur im Internet Grenzen ziehen und darüber entscheiden, auf welche Informationen die Bürger ihres Landes zugreifen dürfen und auf welche nicht. 

„Mit dieser Aktion setzt Reporter ohne Grenzen ein Zeichen gegen die weltweit die gezielte Zensur von Webseiten und macht blockierte Informationen wieder verfügbar", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.


12.03.15 10:28 | | Weiter lesen >>


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Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (ROG) Porträts von zehn Journalistinnen aus der ganzen Welt, die mit ihrer Arbeit, ihrem Mut und ihrer Fähigkeit, die unterschiedlichsten Schwierigkeiten und Herausforderungen zu meistern, als Vorbilder für die weibliche Seite des Journalismus stehen.

Journalismus, vor allem politischer Journalismus, war lange Zeit eine Domäne der Männer. Heutzutage ergreifen glücklicherweise auch immer mehr Frauen diesen Beruf - mit ihren eigenen Zugängen sind sie eine große Bereicherung für den Journalismus, aber gleichzeitig sind sie oft auch mehr Gefahren ausgesetzt als ihre männlichen Kollegen.

„Kritischer Journalismus ist in vielen Regionen der Welt ein sehr gefährlicher Beruf. Für Frauen ist er aber leider immer noch ein Stück gefährlicher", fasst Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, die Situation von Journalistinnen zusammen.



5.03.15 13:00 | | Weiter lesen >>

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Im ostafrikanischen Staat Ruanda wurde der Direktor des religiösen Radiosenders „Amazing Grace" am 27. Februar von einem Gericht in der Hauptstadt Kigali zu 25 Jahren Haft verurteilt. Der Hauptvorwurf gegen den Radiojournalisten Cassien Ntamuhanga lautet: „Verschwörung gegen die Regierung". Weitere Vorwürfe gegen ihn lauten „Kriminelle Bandenbildung" sowie „Verwicklung in terroristische Handlungen" und „Mordpläne". Ntamuhanga bestreitet seit Prozessbeginn im vergangenen November alle Vorwürfe gegen seine Person. Nach Angaben seines Anwaltes wird er in Berufung gehen.

Reporter ohne Grenzen ist schockiert von diesem Urteil und hofft auf eine erfolgreiche Berufung. Vermutet wird auch ein Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2017.

„Dieses harte Urteil gegen Cassien Ntamuhanga zeigt die autoritäre Führung des Landes unter dem jetzigen Präsidenten Paul Kagame, der offensichtlich im Hinblick auf die nächste Präsidentschaftswahl bereits jede Kritik auszuschalten versucht", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.



3.03.15 11:19 | | Weiter lesen >>

einladung_award2013_mail.pngDer Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben. 2013 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.

Einladung (pdf)
 
Programm:

Begrüßungsworte

Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a. D. im  österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission
 
Auszeichnung der Preisträger

 Ehrenschutz: Österreichische UNESCO-Kommission



9.12.13 11:00 - 9.12.13 13:00 | Presseclub Concordia
Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.

Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte

Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,

Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.

Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.

Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte", den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Sign the petition here >>
16.11.11 9:09 | Petitionen |

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Reporter ohne Grenzen ist eine regierungsunabhängige Menschenrechtsorganisation mit Beobachterstatus bei Europarat und UNESCO und ist akkreditiert bei den Vereinten Nationen.

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tel. +43/1/581.00.11
fax +43/1/276.79.71

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